Benni fährt durch die Wüste Negev
Durch die Wüste Negev

Fremde Kulturen mit dem Rad erfahren

Nachdem ich mein zweites Studium beendet hatte, habe ich mich im September 2018 aufgemacht. Mit dabei hatte ich mein Fahrrad und gut 15 Kilogramm Gepäck – mehr nicht. Ich wusste nur grob, wo es lang gehen sollte: Den Balkan runter, durch die Türkei und über das Mittelmeer nach Israel und Jordanien. Mit so wenig...

... Gepäck und keinem detaillierten Plan wollte ich mich bewusst öffnen für Gottes gute Führung und die Gastfreundschaft der Menschen am Wegesrand.

in Jordanien Drei Monate später bin ich tatsächlich ans Rote Meer gelangt. Nachdem ich 15 Länder durchquert hatte, bin ich durch ganz Israel gefahren und habe danach die Grenze nach Jordanien überquert. Dort bin ich zwei Monate geblieben, habe mit Flüchtlingen gearbeitet und das Land kennengelernt.

... und retour...

Nach diesen zwei Monate habe ich mich auf den Rückweg gemacht. Es ging allerdings nicht auf direktem Weg, sondern über den Kaukasus nach Europa zurück. Im Juni 2019, nach 24 Ländern und fast 15.000 Kilometern, bin ich wieder nach Deutschland gekommen.

Jerusalem, Blick auf die Stadt
Jerusalem, Blick vom Ölberg auf die Stadt

Prägende Erlebnisse

Es lohnt sich, sich mit wenig Ballast und im Vertrauen auf Gott auf den Weg zu machen. Auf meiner Reise sind mir täglich unzählige freundliche und hilfsbereite Menschen begegnet, kein einziges Mal wurde ich hingegen ausgeraubt oder auch nur bedroht. Diese Erfahrung hat mich besonders geprägt.

Für die Zukunft

Die Zeit in Jordanien hat ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In Zukunft möchte ich gerne als Entwicklungshelfer im Nahen Osten arbeiten. Die Not dort ist groß, gleichzeitig kennt aber auch die Gastfreundschaft und Offenheit der Menschen fast keine Grenzen. Ich freue mich, für längere Zeit in diese Region der Erde zurückzukehren.

Benjamin Splitt, Gastautor

Alle Fotos dieser Seite: Benjamin Splitt

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